Der Schlund des Strudelwurmes

By 3. Dezember 2010Kleinstlebewesen

Auf der letzten Tümpeltour verirrte sich neben Wasserflöhen (Daphnia spec.) und ein paar Wasserasseln (Asellus aquaticus) vor allem eines in den Kescher: Planarien. Die Größe von gut zwei Zentimetern und die sehr dunkle Farbe ließ mich im ersten Moment an Egel denken. Doch die zumindest auf den zweiten Blick erkennbare dreieckige Kopfform und die typische Fortbewegung verriet die Tiere zweifelsfrei, vermutlich handelt es sich um Vertreter der Gattung „Dugesia“ (Dugesia lugubris ?). Wie bei allen Strudelwürmern liegt auch bei dieser Art die Mundöffnung bauchseitig, der Schlund (Pharynx) kann heraus gestülpt werden und dient dem Einfangen und Fressen der Beute.

Leave a Reply